Allgemein, Wohnen

Offene Küche – ja oder nein? 4 Vorteile, 4 Nachteile

Die 4 Vorteile einer offenen Küche

1. Man spart Platz

Dieser Punkt, war wohl (neben Punkt 2) ausschlaggebend dafür, dass wir eine offene Küche haben. Eine separate Küche wäre möglich gewesen, wir hätten dann aber einen wesentlich kleineren Wohnraum gehabt. So haben wir viel mehr Platz zum Spielen und Toben. Außerdem bekommen wir mehr Gäste unter, wenn Kind und Kegel zu Besuch kommt.

Genug Platz zum Spielen dank offener Küche

2. Küche und Esstisch sind Mittelpunkt des Hauses

Die besten Partys finden bekanntlich in der Küche statt :-). Der Esstisch und die Küche sollten auf jeden Fall im Mittelpunkt unseres Wohnbereichs stehen. Wir lieben zwar auch unser Sofa, aber während wir uns dort entspannen, kuscheln, lesen oder fernsehen, finden die meisten Aktivitäten und Gespräche an unserem Esstisch statt.

3. Die Kinder bleiben im Blick

Unsere Jungs kann man wirklich keine Minute aus den Augen lassen. Daher ist es wirklich toll, alles im Blick zu haben. So kann ich in der Küche werkeln, während die Kinder durch das Esszimmer düsen.

Pro offene Küche: Mama kocht, Kind spielt

4. Man ist im Geschehen

Ich finde es prima, z.B. mal eben einen Kaffee für Gäste zu machen und sich dabei einfach weiter zu unterhalten. Die Kinder haben ihren Platz an der Küchentheke zum Gemüse schnippeln und die Küchenzeile lässt sich prima einbinden, etwa für´s Büffet oder als Bar für Partys.

4 Nachteile einer offenen Küche

1. Chaos lässt sich schlecht verstecken

Dieses Thema hat mir im Vorfeld tatsächlich ein paar schlaflose Nächte eingebracht. Warum? Weil ich viel und gerne koche und es danach einfach aussieht als wäre eine wilde Pavianherde über die Küche her gefallen. Naja oder so ähnlich. Zumindest gehöre ich nicht zu denjenigen, die jeden Topf und jeden benutzten Löffel sofort aus den Weg räumen. Und ich finde einfach, wenn man eine offene Küche hat, dann sollte sie auch schön ordentlich sein.

Meine Rettung: eine Speisekammer/Abstellraum direkt an die Küche grenzend. Zumindest für´s Gefühl. So könnte ich mal schnell was in die Speisekammer schieben, sollte der Besuch früher als geplant vor der Tür stehen.

So schön aufgeräumt ist die Küche selten. Zum Glück verbirgt sich hinter der Schiebetür der Abstellraum 😉

2. Blick auf den unerledigten Haushalt

Ich finde die Vorstellung schrecklich, dass man abends gemütlich auf der Couch liegt, aber im Augenwinkel immer die liegen gebliebene Arbeit sieht. Zumindest mir fällt es dann schwer, das einfach zu ignorieren. Zum Glück lässt sich aber mein arbeitsames Ich von meinem Feierabend-Ich recht einfach überlisten. Unser Koch-Wohn-Ess-Bereichs ist so geschnitten, dass ich die Küchenzeile vom Sofa aus gar nicht sehe. Und damit mich keine hinterlistige Küchenmaschine an meine Pflichten während des wohl verdienten Feierabends erinnert, haben wir eine Spülmaschine, die nicht piepst, wenn sie fertig ist. Sie öffnet sich stattdessen heimlich, still und leise und wartet geduldig darauf, dass ich sie ausräume ;-).

3. Man ist im Geschehen

Dieses „Mitten-im-Geschehen-Sein“ ist Fluch und Segen zugleich. Es ist zwar schön, dabei sein zu können, wenn Besuch da ist. Das heißt aber auch, dass man nicht einfach mal die Tür schließen kann. Sich zurückzuziehen, um sich in Ruhe um das Abendessen zu kümmern, während der Papa die Bälger beschäftigt? Schwierig. Da muss man also andere Vorwände finden, um mal 10 Minuten ungestört mit dem Handy zu daddeln :-).

Einer hängt dir immer am Bein 😉

4. Lautstärke!

Die meisten machen sich ja Sorgen wegen der Gerüche überall im Haus. Das ist bei uns nicht so schlimm, weil wir wenig Fleisch und Fisch essen und wenn dann am liebsten vom Grill oder aus dem Backofen. Was ich jedoch wirklich unterschätzt habe, ist die Lautstärke. Wenn sich nun einmal alle im gleichen Raum aufhalten, kann das wirklich laut werden. Wir überlegen schon, ob wir unserem Multifunktionszimmer noch eine weitere Funktion als Spielzimmer angedeihen können … Allerdings kommen die Kinder wohl auch langsam in das Alter, dass sie auch mal mit ihren Freunden in ihr Zimmer zum spielen gehen. Dann wird der Kaffeklatsch wieder etwas entspannter ;-).

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