Sanieren und Kernsanieren, Wohnen

Vorher-Nachher-Bilder Sanierung Flur

Die Metamorphose unseres Flurs … Aus einem recht dunklen, stinknormalen Flur in einem typischen 50er-Jahre-Haus wurde ein heller, offener Raum, der sich super in den Wohnbereich einfügt.

Wir haben die Türen herausgenommen und alles offen gestaltet. So kommt die Raumhöhe von 280 cm super zur Geltung. Wir haben die Decke bewusst nicht abgehängt, um sie zu erhalten. Auch wenn der Maler darüber zunächst nicht glücklich war, da der Putz in einem schlechten Zustand war. Aber dank Grundierung und toller Spachtelarbeit ist es gut gelungen.

Die Fliesen betonen den kleinen Windfang als eigenständigen Raum, bevor es durch die Glastür in den Wohnraum übergeht. Die Glastür sorgt perfekt dafür, dass die Wärme im Wohnraum bleibt und nicht ins Treppenhaus entweicht. Trotzdem kommt viel Licht herein. Was notwendig war, da die Haustür im Süden liegt und die großen Fenster im Wohnzimmer im Nord-Westen. So wirkt das ganze Haus heller.

Das Parkett im Flur wurde quer verlegt, um den schmalen Flur breiter wirken und nicht zu schlauchartig wirken zu lassen.

Sanieren und Kernsanieren, Wohnen

Grundriss für ein Einfamilienhaus 150 qm für 4 Personen

Wie groß sollte ein Haus sein?

Diese Frage ist eigentlich unmöglich zu beantworten. Aber trotzdem stellt man sie sich immer zu Beginn seiner Haussuche oder -planung. Vielleicht hilft es euch bei eurer Planung zu schauen, wie andere wohnen …

Wir leben nun zu viert auf 150 qm, plus Keller und (Ausbaureserve) Spitzboden. Ursprünglich hatten wir etwas mehr im Sinn, sind aber jetzt sehr zufrieden.

Grundriss Erdgeschoss: Offene Küche, Wohnraum, Abstellraum, Gästebad und Gästezimmer

Grundriss Erdgeschoss
Unser Erdgeschoss mit offener Küche

Unser Eingangsbereich ist mit drei qm ziemlich klein. Es war auch durchaus ein Problem, hier alles unter zu bekommen. Aber wir haben es ganz gut hingekriegt, finde ich. Ihr findet im Artikel „Kleiner Flur ganz groß“ mehr Infos dazu.

Es folgt ein Flur von 6 qm, der sich ganz gut in den Wohnraum einfügt.

Unser Küchen-Wohn-Essbereich hat 45 qm. Davon werden ca. 12 qm für die Küche genutzt. Hier muss man sagen, dass vielleicht 5 bis 10 qm mehr nett gewesen wäre. Bisher haben wir aber immer alle Gäste unter bekommen 😊.

Ein wahrer Schatz ist unsere Speisekammer mit 4 qm. Man bekommt richtig viel unter und unschöne Küchenutensilien verschwinden hier einfach.

Im Erdgeschoss befinden sich außerdem das 17 qm große Gästezimmer (oder auch „Mehrzweckzimmer“ siehe „Unser palmgrünes Gästezimmer“) und das 4 qm Gästebad. Ich finde 4 qm für das Gästebad recht groß. Dafür haben wir hier aber eine zweite Dusche, und was ich ziemlich toll finde, Platz für einen zweiten Wickeltisch, was wirklich Gold wert ist.

Grundriss Dachgeschoss: Elternschlafzimmer, Ankleidezimmer, 2 Kinderzimmer, Bad

Grundriss Dachgeschoss
Grundriss Obergeschoss mit 2 Kinderzimmern

Oben befinden sich zwei Kinderzimmer mit 14,5 und 16 qm und das Bad mit 7,5 qm. Das Bad hätten wir uns auch etwas größer gewünscht, zumal wir zusätzlich noch etwas Dachschräge und drei Fenster berücksichtigen mussten. Aber dank einer guter Aufteilung haben wir nun ausreichend Platz. Die Aufteilung ist aber anders als auf dem Grundriss eingezeichnet. Hier einige Vor-und-Nachher-Bilder.

Wir haben das Elternschlafzimmer und die Ankleide vertauscht. Auf dem Grundriss ist es anders herum eingezeichnet. Das eigentliche Elternschlafzimmer ist jetzt gerade einmal 10 qm groß. Man erreicht es jedoch durch ein 10 qm großes Durchgangszimmer, das als Schränke-/Wäsche-/Bügelzimmer dient. In unserem Schlafzimmer steht daher tatsächlich nur ein Bett, was ich total gemütlich finde. Für das Durchgangszimmer haben wir uns einen großen Einbauschrank anfertigen lassen, der auch Handtücher, Putzsachen, Staubsauger, Bettwäsche und ähnliches beherbergt. So kann der Raum für mehrere Dinge genutzt werden, ohne dass man das Schlafzimmer durchqueren muss.

Ich finde es sehr toll einen Keller zu haben, weil man so viele Dinge, die man nur ab und zu benötigt, hier unterbringen kann. Hätten wir aus selber gebaut, hätten wir wohl aus Kostengründen auf einen Keller verzichtet. Jetzt genießen wir den Luxus …

Für uns sind 150 qm sehr passend. Mehr ist natürlich auch schön. Allerdings wird es dann auch schon irgendwann anstrengend mit dem Putzen ;-). Bei geschickter Planung können aber auch sicherlich weniger Quadratmeter ausreichend sein …

Wohnen

„Unsere Bibliothek“

Wie ich schon einmal erwähnt hatte, ist „auslagern“ immer mal wieder Thema beim Einrichten unseres Hauses. Da man in einigen Räumen einfach nicht alles unter bekommt was man möchte, suchen wir immer wieder Möglichkeiten, Dinge an einem anderen Ort zu verstauen. Für Dinge, die wir nicht häufig brauchen, ist das einfach, da wir den Luxus eines Kellers haben. Für andere Dinge, die mir am Herzen liegen, ist es nicht ganz so einfach. Das gilt zum Beispiel für Bücher.

Am liebsten hätte ich meine Bücher im Wohnzimmer. Ich finde sie strahlen so eine Gemütlichkeit aus und sorgen für eine angenehme Akustik, weil sie so tolle Schallabsorber sind. Außerdem kommt man dann eher mal auf die Idee darin zu stöbern. Und für die Kinder ist es auch schön, wenn sie mit „echten“ Büchern aufwachsen. Achja.

Bücherregal von Ikea
Bücherregal und Messlatte für die Kinder

Leider haben wir in unserem Wohnzimmer nicht so sehr viel Platz, sodass wir beschlossen haben, eben alles „auszulagern“, was dort nicht unbedingt notwendig ist. So ergab sich die Idee mit der „Bibliothek“ im Flur im Obergeschoss. Zugegeben nicht der gemütlichste Ort. Zumal ein schöner Lesesessel, der eigentlich in jede Bibliothek gehört, dort (noch) nicht stehen darf. Unsere zwei Jungs würden ihn mit Sicherheit dazu benutzen, um möglichst weit über die Treppenbalustrade schauen zu können.

Warum es das olle Hemnes-Regal sein muss …

Ein altes Ikea Hemnes-Regal, das seine besten Tage schon hinter sich hat, beherbergt nun einen Teil unserer Bücher. Nicht besonders hübsch, aber dennoch wird es uns sicherlich noch eine Weile begleiten. Denn mein Mann hat hier, seit unser Großer stehen kann, das Wachstum unserer Kinder dokumentiert und „verewigt“ …

Das Schöne am Standort Flur ist übrigens, dass man zumindest jeden Tag daran vorbei kommt und die Lieblingsbücher so nicht in Vergessenheit geraten. Und irgendwann wird es vielleicht auch ein bisschen gemütlich dort oben …

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Kleiner Flur ganz groß

Unser kleiner Eingangsbereich hat mir jede Menge Kopfzerbrechen verursacht. Auf gerade einmal drei Quadratmetern tummeln sich die Tür zum Keller, der Treppenaufgang, die Haustür, die Tür zum Wohnbereich und eine kleine Heizung. Trotzdem wollte ich dort unbedingt auch einen Schuhschrank und eine Garderobe haben. Geht nicht? Geht doch! Und ich finde, es ist uns tatsächlich gelungen, dass dies alles nicht zu überfrachtet wirkt. Oder was sagt ihr?

Große Glastür Eingangsbereich
Die große Glastür für maximales Licht #Baustellenlampe

Die gemusterten Fliesen gefallen mir besonders gut, weil sie dem Raum einen eigenen Charakter geben, obwohl er so klein ist. Die große Glastür mit dem Oberlicht und dem Seitenteil schafft etwas Weitblick und lässt den Eingangsbereich größer und luftiger wirken.

Eingangsbereich mit Schuhschrank und Garderobe
Dezente Garderobe & Schmaler Schuhschrank

Natürlich ist es nicht möglich, dass all unsere Jacken, Taschen und Schuhe hier untergebracht werden. Wie so oft beim Gestalten unseres Hauses haben wir „ausgelagert“.

Wir haben in unserem Flur nur die Dinge des täglichen Bedarfs: unsere Jacken, Mützen und Schals der Kinder, Hausschuhe und die Schuhe, die man am häufigsten trägt (und in unseren kleinen Schuhschrank passen, Stiefel sind leider raus).

Die Garderobe hat einzelne Elemente, die als Haken herunter geklappt werden können, wenn man sie braucht. So ist sie hübsch, wenn nicht zuviel dran hängt und funktional, wenn Gäste kommen. Der Schuhschrank war der flacheste und schmalste, den ich finden konnte und mir gefiel. Einige bunte Haken, die am Heizkörper hängen, dienen als „Kindergarderobe“.

Kellertür und alte Treppe
Auf den Treppenstufen lassen sich prima Schuhe anziehen. Ich freue mich, wenn das Gitter irgendwann weg kann und unsere schöne alte Treppe noch mehr zur Geltung kommt.

Dreckige Schuhe, Matschhosen, Regenjacken usw. finden sich an einer Hakenleiste und einem kleinen Regal im Kellerabgang. Meine Schals, Taschen, Rucksäcke, weitere Jacken und Schuhe sind in einem Garderobenschrank im nahe gelegenen Gästezimmer untergebracht. Schuhe werden auf der Treppe angezogen.

* Übrigens keine Vintage-Designer-Lampe, sondern die olle Fassung, der usseligen Originallampe. #sauschwerschönelampenzufinden

Sanieren und Kernsanieren

Vorher-Nachher-Bilder Gästebad

Habt ihr euch schon mal gewünscht, eine Zeitreise zu machen? Als ich vor rund 1,5 Jahren das erste Mal in unserem Gästebad stand, hat es sich so angefühlt. Ein Bad 60 Jahre lang für die Nachwelt konserviert.

„Leider“ musste dieses Zeitzeugnis für ein modernes Gästebad weichen (obwohl die roten Fliesen eigentlich schon fast wieder etwas hatten).

Auch hier haben wir eigentlich alles neu gemacht. Alle Rohre wurden neu verlegt, eine Wand erneuert, die Elektrik neu verlegt.

Am besten gefällt mir unsere Dusche. Hier konnten wir sie ebenerdig gestalten, was im Familienbad wegen der geringen Aufbauhöhe nicht möglich war. Hier unten ist es damit auch barrierefrei, was ich für spätere Jahre (an die man wohl oder übel bei der Haussanierung auch denken muss) super finde. Toll finde ich auch die einklappbaren Duschwände. Lange haben wir überlegt, wie wir die Duschkabine gestalten können, um möglichst viel Bewegungsfreiheit zu haben und trotzdem komfortabel duschen zu können. Diese Lösung ist optimal.

Toll finde ich auch, dass noch Platz für einen Wickeltisch war. Zwar braucht man den nicht ewig, aber so müssen wir nicht immer nach oben laufen (oder den kleinen Stinker im Wohnzimmer oder auf den Boden wickeln ;-)).

Das Waschbecken ist von Duravit Vero Air, die Toilette ist ebenfalls von Duravit: Me by Starck. Mehr Infos zu den Fliesen findet ihr im „Fliesenspecial“.

Sanieren und Kernsanieren, Wohnen

6 Tipps für die Küchenplanung

Wenn man saniert oder baut, gehört die Küche zu den ersten Dingen, die man plant. Zum einen, weil sie zu den wichtigsten Orten im ganzen Haus gehört. (Hätten wir gebaut, statt saniert, hätten wir wahrscheinlich um Küche und Esstisch „herumgeplant“, weil wir uns hier so viel und gerne aufhalten.)

Zum anderen muss man ja dem Elektriker und dem Sanitäranbieter genaue Angaben machen, wo Rohre und Stromleitungen verlaufen sollen.

weiße Küche mit Kücheninsel
Küche von Nolte mit matten naturweißen Fronten und aufgesetzten Griffen

Ich fand die Küchenplanung sehr anstrengend, weil es einfach so viel Auswahl gibt. Daher dachte ich, ich empfehle euch jetzt einfach mal die Dinge weiter, die uns bei unserer Küche richtig gut gefallen. Vielleicht hilft euch das ja bei euren Entscheidungen 🙂

Vorab ein paar kurze Facts: Es handelt sich um eine Nolte-Küche mit natur-weißen, matten Fronten.

1. Integrierter Dunstabzug – unbedingt!

JA! Ich liebe unseren im Kochfeld integrierter Dunstabzug! Wir haben ein Modell von Miele und sind absolut begeistert. Eigentlich war ich skeptisch und wir haben uns nach langem Hin und Her nach dem „Ausschlussverfahren“ dafür entschieden. Klar war eigentlich nur, dass wir unsere schöne „Aussicht“ von der offenen Küche Richtung Esstisch nicht mit einer riesigen Dunstabzugshaube verbauen wollten. Jetzt sind wir sehr glücklich. Preislich macht es nicht so wahnsinnig viel Unterschied, weil „gute“ Dunstabzugshauben auch teuer sind. Und es funktioniert sehr gut. Selbst große Töpfe sind eigentlich kein Problem. Gegen ganz harte Gerüche kann natürlich auch dieser Dunstabzug nichts ausrichten, aber sie steht den anderen definitiv nicht nach. Auch die Reinigung ist sehr einfach. Einfach in die Spülmaschine und das war’s. Sollte mal etwas überkochen ist das „Auffangbecken“ ausreichend. Der ganze Topf darf es natürlich nicht sein.

Kochfeld mit integriertem Dunstabzug
Induktions-Kochfeld mit integriertem Dunstabzug von Miele
Video Miele integrierte Dunstabzugshaube

2. Hochgestellte Spülmaschine

Ich kenne eigentlich nicht viele Leute, die eine hochgestellte Spülmaschine haben, was ich nicht verstehe. Ich finde es toll, dass man sich nicht so schrecklich bücken muss und der Weg des Geschirrs vom Geschirrspüler bis zu unseren Hochschränken nicht so weit ist.

Hochgestellte Spülmaschine
Hochgestellte Spülmaschine von Miele

Da wir nur zwei Hochschränke wollten (davon war einer bereits für den Kühlschrank reserviert), mussten wir uns entscheiden, ob der Backofen oder der Geschirrspüler hochgesetzt werden soll. Standardvorschlag der Küchenplaner war den Backofen nach oben zu setzen. Der entscheidende Tipp kam von einer Tante: „den Geschirrspüler verwendest du jeden Tag, den Backofen vielleicht zweimal die Woche.“ Auf uns trifft das auf jeden Fall zu und wir sind froh, dass wir uns für den hochgestellten Geschirrspüler entschieden haben.

Kleine Anmerkung: Unser Backofen wird von außen nicht heiß. Also weniger problematisch mit den Kindern.

3. Spülmaschine ohne „Piepsen“

Wir haben uns noch ein Extra-Gimmick bei der Spülmaschine geleistet. Ich hasse nämlich dieses ganze Gepiepse in der Küche. Gerade bei unserem offenen Koch-Ess-Wohnbereich möchte gerne ICH entscheiden, wann ich aufstehe, um die Spülmaschine auszuräumen. Und möchte dazu nicht von der Spülmaschine durch nervtötendes Gepiepe gezwungen werden. 😆

Eine tolle „piepslose“ Variante sind Spülmaschinen, die durch ein Licht auf dem Boden zeigen, dass sie fertig sind. Eine noch tollere Variante haben wir ;-). Da das mit dem Licht bei hochgestellten Geschirrspülern nicht funktioniert, haben wir uns umgehört und haben nun einen Geschirrspüler von Miele, der sich nach dem Spülvorgang heimlich, still und leise selber öffnet. Wie geil ist das denn, bitte? 😆

4. Arbeitsplatte aus Keramik

Arbeitsplatte aus Keramik

Ich würde sagen, die Frage nach der Arbeitsplatte ist vor allem eine preisliche Frage (außer man hat klare optische Favoriten). Hier gibt es große finanzielle Unterschiede und je mehr man bezahlt, umso mehr Vorteile hat man meiner Ansicht nach. Wir haben uns für eine Keramikplatte entschieden. Preislich ist das zugegebenermaßen so ziemlich an der Spitze. Allerdings lohnt sich das. „O-Ton“ Küchenbauer: „Ach sie haben ne Keramikplatte, nee, da müssense nix beachten“. Und so ist es! Heiße Töpfe kann man einfach drauf stellen, Fettspritzer und Farbspritzer (beim Basteln passiert) lassen sich einfach abwischen, keine Kratzer – nix! Die Haptik ist gut, das Design modern. Ihr merkt, wir finden sie super und für uns war sie ihren Preis Wert.

5. Küchenfronten mit aufgesetzten Griffen

Fronten mit aufgesetzten Griffen

Wahrscheinlich spielt hier vor allem der Geschmack eine Rolle. Bei mir kam jedoch auch ein klarer Pragmatismus dazu. Ich hätte eigentlich gerne eine grifflose Küche gehabt, weil ich die einfach schick finde. Allerdings hatte ich Angst, dass man dann überall die klebrigen Fingerabdrücke sieht. Und … was mir dann in der Küchenausstellung aufgefallen ist … die Türen haben meist eine Push-Automatik, die aber auch ausgelöst wird, wenn man sich dagegen lehnt. Bei einer Kücheninsel, wo sich zwei kleine Jungs um den besten Platz am Pizzablech drängeln, eher doof.

Unsere Lösung waren dann aufgesetzte Griffe: sieht elegant aus, aber die Fronten bleiben sauber (so sauber wie sie eben mit Kindern bleiben), weil man die Griffe benutzt. Wurden doch mal Marmeladen-Fingerabdrücke hinterlassen, lassen sich diese problemlos entfernen, weil man nicht um einen ollen Griff herumputzen muss.

Und ein kleiner Bonus: Unser Einjähriger bekommt die Schubladen und Türen nicht auf. Vereinfacht das Leben ungemein. 😅

6. Auch kleine Schränke schaffen Stauraum

Schmal, aber trotzdem nützlicher Stauraum

Unsere Kücheninsel durfte nicht tiefer als 90 cm werden. Da auf der einen Seite normale Küchenschränke mit 60 cm Tiefe sein sollten, blieb auf der anderen Seite nicht viel Platz. Die Einlegebretter sind gerade einmal 23 cm tief. Ein Speiseteller passt da nicht rein. Erst fand ich es doof, ich freue mich aber jetzt, dass wir sie haben, denn es passt eben doch jede Menge rein! Kochbücher, Geschirrtücher, Untersetzer, Tischdecken, Spielzeug der Kinder, Lätzchen, Becher … Einfach super, obwohl sie so schmal sind!

Wenn ihr noch Fragen habt zu irgendetwas, dann immer her damit :-).

Wohnen

Frühlingsdeko gegen den Winterblues

Komm rein, lieber Frühling, draußen ist es so kalt!

Frühlingsdekoration in der Küche
Mal sehen, wann sich die Kirschblüte zeigt

Dieses Wetter macht mich ganz grummelig. Daher brauchte ich jetzt dringend Farben und ein paar Frühlingsblumen. Normalerweise warte ich noch ganz gerne eine Weile, bis ich mit der Frühlingsdeko starte, aber bei diesem Regel-Niesel-Shiet-Wetter kann ich einfach nicht anders.

Frühlingsdeko im Flur
Frühlingserwachen im Flur

Kleines Frühlings-DIY mit Trockenblumen

Frühlingsdeko mit Trockenblumen

Ich mag diese goldenen Ringe so gerne, weil sie so vielseitig sind und man ohne viel Aufwand immer etwas Neues daraus machen kann. Ich habe meine bei Depot gekauft. Zurzeit gibt es die, glaube ich, dort auch wieder in weiß.

Besonders schön finde ich außerdem den Trockenblumen-Trend. Wenn man Trockenblumen kauft, sind sie ziemlich teuer. Einige Trockenblumen kann man auch einfach „selber machen“. Schleierkraut und Eucalyptus eignet sich prima. Oder auch Lavendel oder, wie im Bild, die gelbe Lona.

Ich habe das ganze mit goldenem Basteldraht befestigt. Der Vogel hat einen praktischen Clip, mit dem man ihn einfach dran stecken kann.

Die Ringe sind so schön leicht, dass man sie eigentlich überall hin hängen kann.